Mittwoch, 02. Juni 2021 Unsere Darmflora - die Vielfalt machts

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In uns existiert ein eigener Kosmos. Unser Darm wird von Billionen von Mikroorganismen besiedelt, man schätzt dass jeder von uns bis zu 2 Kilo an Bakterien mit sich rumträgt. Bei dieser Vielzahl eine gute Balance und Ausgewogenheit hinzubekommen ist der Schlüssel zur Gesundheit.

Was kann man tun um seinen Darm fit zu machen?

Unsere Darmbakterien - auch Mikrofilm genannt - sind geprägt von Familien- und Wohnsituation, Medikamenten, Umweltfaktoren und der Ernährung. Jedes Mikrobiom ist individuell.

Wollen wir unseren Darm fitter machen, müssen wir unseren Lebensstil ändern. Die gute Erkenntnis aus verschiedenen Studien ist, dass sich Ernährungsumstellung oft schon nach kurzer Zeit im Mikobiom bemerkbar machen und nachweisen lassen.

Doch was braucht ein Darm um gesund zu sein?

  • Ballaststoffreiche Nahrungsmittel - auch Präbiotika genannt. Hierzu gehören Inulin, Pektin und resistente Stärke. Diese dienen als Futter für die guten Darmbakterien. Sie stecken besonders in Lauch, Pastiknaken, Äpfeln mit Schale und in gekochten und erkalteten Kartoffeln und Reis. So können Kartoffelsalat (gesund angemacht) und Sushi also zu Superfoods für die freundlichen Bakterien werden.
  • Probiotische Lebensmittel - hier handelt es sich um fermentierte Lebensmittel wie Kefir, rohes! Sauerkraut, asiatisches Kimchi oder auch Brottrunk. All diese genannten Lebensmittel sollten nicht im Übermaß, sondern eher als kleines Extra für den Darm verzehrt werden. Die enthaltenen Milchsäurebakterien sorgen für ein saures Milieu im Dickdarm - darin fühlen sich die guten, nützlichen Bakterien besonders wohl. Auch nicht erhitzter Joghurt ohne Zucker und sehr guter Qualität, sowie Buttermilch können - nach individueller Verträglichkeit - gut für den Darm sein.

Und auf was sollte man verzichten?

  • Zucker und Weißmehlprodukte - sie führen zu einem sehr raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels und damit zu einer Vermehrung der Bakterien, die diese einfachen Zucker aufspalten können. Dadurch kann das empfindliche Bakteriengleichgewicht aus der Balance geraten. Weiterhin fördern diese Lebensmittel Entzündungen im Darm
  • Fast Food, industriell hergestellte Lebensmittel mit Zusatzstoffen
  • tierische Fette - auch sie sollen laut Studien Entzündungen im Darm fördern

Und sonst noch ?

Darmbakterien mögen keinen Stress. Stress senkt zum Beispiel der Anzahl der guten Laktobazillen und macht so Raum für schädliche Darmbakterien. Entspannungstraining wirkt extrem ausgleichend auf den Verdauungstrakt.

Darmbakterien lieben Bewegung. Schon regelmässiges zügiges Gehen kann hier gute Impulse setzen. Studien zeigen, dass Teilnehmer, die 6 Wochen lang an einem Ausdauertraining teilgenommen hatten, ein deutlich breitere Vielfalt an Bakterien aufwiesen. Hörten Sie mit dem Bewegungstraining auf, bildeten sich die Bakterien zurück. Mit Sport machen Sie also nicht nur die Muskeln fit, sondern auch die kleinen Darmbewohner und damit Ihr Immunsystem.

Sind Darmbakterien als Präparat sinnvoll?

Nahrungsergänzungsmittel, welche aus Probiotika und Präbiotika bestehen nennt man Synbiotika. Meiner Meinung nach ist ihr Einsatz bei bestimmten Beschwerden vorübergehend durchaus sinnvoll, sollte aber immer mit einer Ernährungsumstellung und Lebensstilverbesserung einhergehen.

Woher weiss ich, ob mein Darm fit ist?

Das erfahren Sie anhand einer Stuhlprobe, welche Sie bequem von zu Hause aus an ein medizinisches Labor schicken. Ich habe in meiner Praxis seit über 10 Jahren Erfahrungen mit solchen Analysen und berate Sie gern.

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Die Behandlungsschwerpunkte an beiden Praxisstandorten umfassen alternative heilpraktische und ganzheitliche Heilverfahren wie Colon Hydro Therapie (CHT), Darmsanierung, Stoffwechseloptimierung, Individuelle Ernährungstherapie / Ernährungsberatung, Fastenbegleitung, Dorn Therapie (Dorn/Breuss Therapie), Entspannungs-Massagen, Tiefe Bindegewebsarbeit, kompakte 6-stufige Therapie-Programme für Rücken und Nacken sowie Kinesio-Taping-Therapie.